Modalitäten für „Diskurs“

von Diskurs Hamburg

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„Diskurs“ soll ein Diskussionsforum sein, auf dem jeder seine „wahre Meinung“ schreiben kann. Dennoch benötigen wir in der heutigen Online-Welt aufgrund einschlägiger Erfahrungen  bestimmte  Modalitäten.

Es soll möglich sein (und ist auch erwünscht), dass „Diskurs“ weitergeleitet wird und „Außenstehende“ Beiträge schreiben. Die Weiterleitung kann auf diese Weise auch an Personen und Organisationen gelangen, die den Machern unbekannt und evtl. undurchsichtig sind. Das könnten möglicherweise radikale Parteien, Publikationen und/oder Webseiten sein, Personen mit kriminellen Absichten oder der Verfassungsschutz.

Autoren von Artikeln mit randständigen Positionen sollten  sich dieser Tatsache bewusst sein, da jeder Autor seine Inhalte selbst verantwortet. Die „Zentrale“, die die eingegangenen Beiträge sammelt und textlich aneinander fügt, wird zwar die Beiträge lesen, sollte aber so wenig wie möglich eine Zensur ausüben und kann durch Annahme auch keinen „Persilschein“ ausstellen.

„Diskurs“ soll ein Diskussionsforum sein, auf dem jeder seine „wahre Meinung“ schreiben kann. Dennoch benötigen wir in der heutigen Online-Welt aufgrund einschlägiger Erfahrungen  bestimmte  Modalitäten..
Prof. Jörn Kruse

Es könnten jedoch auch fremde Autoren unlautere Absichten haben, indem sie versuchen, durch Platzierung bestimmter Inhalte, die strafrechtlich relevant und/oder geeignet sind, „Diskurs“ zu desavouieren, vor Gericht zu zerren und/oder an den medialen Pranger zu stellen. Auch hierfür könnte man sich diverse radikal-politische Akteure oder geheimdienstliche Agenten vorstellen.

Modalitäten für den Anfang

Da einzelne unserer Autoren evtl. in besonderer Weise aufgrund ihrer persönlichen, geschäftlichen und/oder politischen Interessenlagen von den Folgen einer übertriebenen „Political Correctness“ betroffen sein können,  sollten wir es grundsätzlich möglich machen, dass Beiträge auch unter Pseudonym publiziert werden können, solange die persönlichen Daten der Zentrale bekannt und identifizierbar sind.

Für die bisherigen Teilnehmer des Trebesius-Stammtisches und der Adressaten der diesbezüglichen Einladungen nehmen wir dies als gegeben an. Bei Dritten fordern wir den richtigen Namen, samt Postadresse und Telefonnummer sowie zur Verifizierung einen Scan aus Pass oder Personalausweis, sofen sie Beiträge publizieren wollen.

Wir senden „Diskurs“ an alle Adressaten auf dem Verteiler des Trebesius-Stammtisches und unterstellen die erteilte Genehmigung. Selbstverständlich kann sich jeder von der Liste löschen lassen. Mail genügt. Jeder der „Diskurs“ nur lesen und nicht publizieren will, benötigt selbstverständlich keinen  Personalausweis-Scan.

Diese Modalitäten sind ein Vorschlag für den Anfang. Für Kommentare dazu, insbesondere kritische, sind wir dankbar.

DAS KÖNNTE IHNEN GEFALLEN