Das Massaker von Butscha ist kein Einzelfall

von Diskurs Hamburg

Abrufbar bei «Cicero» – Unter dem Deckmantel der «Entnazifizierung» ist es im Kiewer Vorort Butscha zu einem Massaker an Zivilisten gekommen. Satellitenbilder belegen, dass russische Soldaten die Täter sind. Der Fall steht in einer Chronologie von Verbrechen, die Moskau seit dem frühen 20. Jahrhundert zum Erreichen seiner Kriegsziele begangen hat.

Am 5. April 2022 hat NATO-Generalsekretär Stoltenberg konstatiert, was sich nicht länger leugnen ließ. Die Gräuel der Gewalt in der Ukraine habe das Ausmaß des Zweiten Weltkriegs erreicht. Dieser Befund ist nicht falsch. Allerdings täuscht er darüber hinweg, dass die völlige Gleichgültigkeit gegenüber menschlichem Leiden keine taktische Disposition des Kremls darstellt, sondern schon immer ein elementarer Grundsatz der russischen Militärdoktrin gewesen ist.

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