Ab heute gibt es Knäckebrot für die Pause

von Diskurs Hamburg

Meine Kinder mögen kein Brot, deshalb kriegen sie morgens aufgebackene Brötchen. Da aber der Backofen ab sofort morgens mit dem Erhitzen der medizinischen Masken beschäftigt ist, ist kein Platz und keine Zeit mehr da, um Brötchen aufzubacken. Damit meine Kinder nicht den kompletten Chemiecocktail durch die Maske in ihre Lungen einatmen, versuche ich durch das Erhitzen wenigstens einen Teil der Schadstoffe heraus zu backen.

Es ist nicht mehr rational zur erklären. Kinder müssen in der Schule die komplette Zeit die Maske tragen. Der Unterricht findet zwei bis drei Mal pro Woche mit nur halben Klassen statt. Die Kinder sitzen allein an ihrem Platz, mit 1,5 m Abstand zu ihren Klassenkameraden. Sie dürfen sich nicht zu nah kommen, den Lehrern auch nicht.  Auch der Sprachunterricht findet mit Maske statt.  Ja, ich weiß. Es gibt in diesem Land ein Recht auf Bildung. Nur, dass dieses Recht zur Zeit nur in Teilen, eingehalten wird. Die Geburtstagslieder werden nicht gesungen, sondern gesummt. Ich frage mich, ob hier mit Absicht versucht wird, aus unseren Kindern Idioten zu machen. Das muss man sich mal bildlich vorstellen, eine ganze Klasse und der Lehrer summen das Happy Birthday.

Warum das Ganze? Na, das ist doch klar, damit die Oma im Pflegeheim nicht stirbt.

Als Eltern muss man immer wieder Entscheidungen fällen, die ein Leben betreffen, welches nicht das eigene ist. Zu Zeit stehe ich vor der schwersten Entscheidung der letzten 10 Jahre. Meine Söhne sind 10 und 7 Jahre alt. Ich versuche sie zu starken und selbstständigen Menschen zu erziehen. Meine Kinder sind wissbegierig und fragen mir Löcher in den Bauch. Eine wichtige Frage in diesen Tagen war: „Warum dürfen die Lehrer im Lehrerzimmer ihre Masken absetzen und wir im Klassenraum nicht?“ Die Antwort: weil es so im neuen Hygieneplan steht. „Warum? Verstehe ich nicht!“ Ich auch nicht, mein Schatz, das hat die Regierung so entschieden. Es ist unlogisch, es ergibt keinen Sinn. Es wird sich bald ändern. Wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben.

Ich muss mich entscheiden, entscheiden zwischen dem psychischen Schaden, durch das Tragen der Maske und dem psychischen Schaden, anders zu sein, und die Maske nicht zu tragen. Kann man das vertreten? „Mama, ich will sein wie die anderen… ich bin sowieso immer anders. Seit einem Jahr mache ich das schon, dass ich jedem erkläre, dass ich die Maske aus medizinischen Gründen nicht tragen darf.“ Da war wieder dieses „darf“. Was darf man noch, was nicht?

Es ist ein großes Missverständnis, es wird keiner sterben, wenn du die Maske nicht trägst, und umgekehrt genauso wenig… aber es schadet dir, wenn du dieses Dingt ständig vor der Nase hast.

Ich weiß nicht, warum es alle machen. Weil es einfacher ist.  Warum gibt es Gewalt, körperliche Gewalt, warum schlagen sich Menschen? Weil Gewalt einfach ist. Man denkt nicht nach, man holt aus und schlägt, man denkt nicht nach, man holt aus und schreit, man denkt nicht nach, man setzt dem Kind die Maske auf und freut sich, dass es in der Schule ist und man in Ruhe arbeiten kann. Mal in Ruhe wieder einen Kaffee trinken und nicht irgendeinen Schulkram ausmalen. Man ist ja schließlich genau deshalb nicht Lehrer geworden. Die Schulen waren lang genug geschlossen.  Endlich sind sie wieder geöffnet, zwar mit Maske, aber was solls.

Man hat nur die Wahl an der Masse zugrunde zu gehen oder an der Einsamkeit. Was ist aus unserem freien, ungeschützten Denken geworden? Haben wir es verlernt? Oder ist es zu schwer geworden? Manchmal habe ich das Gefühl, dass die Menschen gar nicht frei sein wollen. Sie können damit nicht umgehen. Im Moment erleben wir es jeden Tag. Sie schreien fast nach Bevormundung. Ist die Freiheit ein Privileg der Eliten? Wir müssen unsere Kinder retten. Wir müssen ihnen klar machen, dass sie alles hinterfragen müssen. Nur so kann eine gesunde Gesellschaft funktionieren. Die Angepassten, die Schafe, die hinter jedem Clown herlaufen, bringen uns nicht weiter.

Die Würde des Menschen ist unantastbar. So heißt es. So ist es verankert. Aber es wird seit einem Jahr mutwillig und mit einer Arroganz, die mich ohnmächtig macht, missachtet.

Gruppe rot, Klasse 3a läuft am Mittwoch um 8 Uhr den rechten Seiteneingang lang, Gruppe blau, um 8:12 Uhr bitte den linken Seiteneingang, alle brav mit Abstand Kinder… und Maske auf!!!! Beeilt Euch bitte, wir müssen noch den Test machen. Ist nicht schlimm, ist nur ein Stäbchen in die Nase und das wars.

Ja genau, seit dieser Woche, sollen gesunde Kinder in der Schule öffentlich vor allen anderen getestet werden. Der Test beinhaltet eine chemische Flüssigkeit. Diese darf nicht in die Augen, in den Mund und nicht auf die Haut gelangen. Die Schule hat keine Gefährdungsbeurteilung erstellt. Jedenfalls wurde nichts davon den Eltern mitgeteilt. Mal angenommen, der Test zeigt ein positives Ergebnis. Wie sollen kleine Kinder, die bereits anfangen zu weinen, wenn das Lieblingskuscheltier, verschwunden ist, mit dieser Situation umgehen. Die Schule versichert uns, dass sie damit diskret umgehen wird. Es ist absurd, das kann bei einer öffentlichen Massentestung nicht funktionieren. Es wird auch versichert, dass es nur zu unserem Besten ist. Es ist an Absurdität nicht mehr zu übertreffen. Gesunde Kinder kommen in die Schule, versammeln sich alle in einem Raum, und werden dann gemeinsam getestet. Ein gemeinschaftliches Nasenbohren. Damit auch nichts schief geht, wurden die Eltern vorher mit dem Anschauen eines Erklärungsvideos auf YouTube beauftragt. Man solle zu Hause schon mal üben. Diese Kinder sollen später unsere Gesellschaft darstellen. Erziehen heißt auch vorleben. Bei diesem Gedanken wird mir angst und bange.

Nun gut, wir gehen weiter. Nachdem Alle mitbekommen haben, dass ein Kind positiv getestet wurde, wird es abgeführt und isoliert. Das Kind wartet allein in einem Raum bis es von seinen Eltern  abgeholt wird. Ob das Kind Angst hat? Was denkt dieses Kind über seinen Körper?  Stellt es sich die Frage, warum seine Mutter ihm Bücher vorliest, in denen ganz genau erklärt wird, dass sein Körper sein Heiligtum ist und keiner ihm zu Nahe kommen darf. Und warum wird es vor der ganzen Klasse und mehreren Lehrern öffentlich getestet. Oder gehen Sie zum Arzt, und teilen die Details danach in der Nachbarschaft mit? Ich mache es nicht. Nachdem die Eltern das Kind abgeholt haben, muss das Kind zum Arzt und nochmal einen Test machen, diesmal einen richtigen, einen PCR-Test. Der Arzt empfängt das Kind und die Eltern in einem Ganzkörperschutzanzug. Wir kennen alle diese Bilder.

Kinder sind sensibel und schutzbedürftig. Es ist alles reglementiert. Wann Kinder welche Bücher lesen dürfen, welche Filme gucken dürfen, mit welchem Spielzeug sie spielen dürfen. Viele Eltern achten sehr genau darauf, dass keine Gewalt, schon gar nicht Waffen im Spiel verwendet werden dürfen. Denn es könnte das Kind in seiner Entwicklung negativ beeinflussen.  Aber solch eine Vorgehensweise, verübt an unseren Kindern, und das wöchentlich, wird in Kauf genommen. Im schlimmsten Fall, sogar für gut befunden. Es soll ja zu unserem Besten sein.

Meine Kinder waren die Einzigen, die den Test verweigert haben. Warum? Weil die Würde des Menschen unantastbar ist. Es gibt moralische Grenzen.

Ich denke, dass ich noch normal bin, und diese Grenzen ganz klar beurteilen kann. Ich will nicht von Herrn Spahn gelobt werden. Darauf kann ich gut und gerne verzichten.

Heute ist ein guter Tag. Ab heute wird das neu ausgestellte Attest meiner Kinder in der Schule akzeptiert. Wie nett von der Schule, denkt man. Auf diesem Attest ist die Diagnose detailliert aufgelistet. Ohne diese wäre es nicht akzeptiert worden. Müssen wir das jetzt immer so machen? Wenn wir unsere Freiheit wieder haben wollen, müssen wir mit unserer Krankenakte vor jedem rumwedeln?

Der größte Fehler des Menschen besteht darin, dass er dazu neigt, das für wahr zu halten, was auf Zustimmung stößt. Den größten Einfluss darauf, was ein Mensch glaubt und was nicht, haben öffentliche Aussagen anderer Menschen. Ist es immer so gewesen?

Wie lange halten Meine Kinder diesen Druck aus? Wie lange dürfen sie mit ihren Freunden noch spielen? Denn meine Kinder sind die, die anders sind. Sie tragen keine Maske und sie lassen sich nicht testen. Das normale, das menschliche wird zu einem Alptraum. Mache ich es richtig? Der Staat, die Schule, die Lehrer, die Eltern, alle diese Menschen, machen aus meinen Kindern Außenseiter. Warum? Weil sie gesund sind, und es bleiben wollen und morgens viel lieber aufgebackene Brötchen statt Masken in die Schule mitnehmen wollen.

DAS KÖNNTE IHNEN GEFALLEN