Der Ukraine-Krieg und das Ende Russlands

von Diskurs Hamburg

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Mit dem Angriff auf die Ukraine hat die russische Regierung einen infernalen Fehler begangen. Nicht nur hat sie mit einem Schlag die europäische Friedensordnung zum Einsturz gebracht, sondern könnte mittelfristig auch die Existenz der Russischen Föderation zur Disposition gestellt haben.

Die Unberechenbarkeit der russischen Außenpolitik, die dem Westen gegenwärtig große Sorgen bereitet, erinnert an dunkelsten Stunden des Kalten Krieges. Um die aktuelle Lage zu verstehen und das weitere Vorgehen Moskaus zu antizipieren, ist es hilfreich, die Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges heranzuziehen. Auf ihrer Folie zeigt sich, welche Fehler der russischen Führung bereits unterlaufen sind, welche Exitstrategien der Kreml noch wählen kann, und welche Folgen sich langfristig aus dem Krieg ergeben. Vorausgeschickt sei, dass die Politik Wladimir Putins in allen Aspekten das Gegenteil dessen erreichen wird, was sie ursprünglich intendiert hat. Und dass sie die verheerendsten Konsequenzen haben wird, die Russland seit 1945 erlebt hat.

Putins programmatische Rede vom 21. Februar 2022 zur Geschichte der Ukraine hat zurecht große Beunruhigung ausgelöst. Trotz ihrer Polemik entsprachen die hier skizzierten Zusammenhänge jedoch weitgehend den Fakten. Das ist jedoch nicht das Entscheidende. Viel wichtiger ist, dass der russische Präsident die Delegitimierung der heutigen Ukraine mit historischen Argumenten begründet hat. Die daraus resultierende Konsequenz materialisiert sich nun in einem Krieg, der das Potenzial haben könnte, die Welt an die Schwelle summarischer Annihilation zu führen. Betrachtet man, welche Verkettung von Ereignissen dazu führte, wird deutlich, mit welcher Fahrlässigkeit Moskau die Eskalation der Ukraine-Krise heraufbeschworen hat. Das Vabanquespiel des Kremls ist nicht nur gescheitert, sondern hat Russland in eine Sackgasse manövriert.

Moskaus Plan basiert auf einer Fehleinschätzung

Der russische Angriff auf die Ukraine basiert auf einer singulären Fehlkalkulation, deren Folgen katastrophaler nicht sein könnten. So ging Moskau tatsächlich davon aus, dass es möglich wäre, die ukrainische Führung mit einem Enthauptungsschlag zu stürzen und ihre Mitglieder nach wenigen Tagen in Kiew festzunehmen. In seiner Rede vom 24. Februar 2022 hat Wladimir Putin deutlich gemacht, dass er ausgerechnet die Korruptheit der ukrainischen Oligarchen als Garant für den erhofften Umsturz einschätzte. Damit hat er nicht nur die von ihm selbst in Russland geschaffenen Verhältnisse auf die Ukraine übertragen, sondern ist zugleich auch einem kardinalen Irrtum unterlegen. Weder ist das Kabinett Selenskijs ins Ausland geflüchtet, noch sind die ukrainischen Soldaten massenweise desertiert, noch hat sich die Bevölkerung des Landes mit den russischen Streitkräften solidarisiert. Für Moskau kommt diese Entwicklung einer Katastrophe gleich. Dabei zeigt sich, dass das russische Oberkommando dieselben Fehler begangen hat wie die deutsche Wehrmacht, als sie am 22. Juni 1941 in die Sowjetunion einfiel. 

Auch das deutsche Kalkül basierte auf der Erwartung, man könnte die Rote Armee bereits früh so vernichtend schlagen, dass der sowjetische Staat wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen würde. Diese Annahme basierte auf der arroganten Überzeugung, die UdSSR wäre ein Gigant auf tönernen Füßen, und man müsse lediglich die Tür eintreten, um sein Gebäude zum Einsturz zu bringen. Trotz der herausragenden Erfolge, die die Wehrmacht in den ersten Kriegsmonaten erzielte, kam es anders. Zwar erlitt die von der internationalen Presse bereits abgeschriebene Rote Armee historisch beispiellose Verluste an Menschen und Material, doch hielt sie stand. Als sie am 5. Dezember 1941 vor Moskau schließlich eine Gegenoffensive vortrug, die die Wehrmacht mehrere Hundert Kilometer zurückwarf und beinahe den Zusammenbruch der gesamten Heeresgruppe Mitte zur Folge gehabt hätte, war klar, dass der Krieg gemäß seiner ursprünglichen Konzeption militärisch verloren war. Alle Maßnahmen, die die Wehrmacht in der Folge noch unternahm, konnten daran nichts mehr ändern.

Russland hat den Krieg militärisch verloren

Auch wenn es auf den ersten Blick weit hergeholt erscheinen mag: Moskau steckt im Februar 2022 vor Kiew in einer ähnlichen Lage wie die deutsche Wehrmacht im Dezember 1941 vor Moskau. Anstatt mit wehenden Fahnen auf dem Maidan einzuziehen und das größte Flächenland Europas „heim ins Reich“ zu holen, macht der Kreml gerade die schockierende Erfahrung, dass ihm die ukrainischen Streitkräfte einen fanatischen Widerstand entgegensetzen. Praktisch unmittelbar nach dem Einmarsch sind im ganzen Land erbitterte Kämpfe entbrannt, die der russischen Armee vor allem in den Ballungszentren große Probleme bereiten. Rasch wurde klar, dass die russischen Streitkräfte unter diesen Umständen nicht dazu fähig sind, die Ukraine dauerhaft zu besetzen geschweige denn zu befrieden. Und wie die Wehrmacht, die nicht damit gerechnet hatte, neben der Roten Armee auch gegen das sowjetische Volk Krieg führen zu müssen, hat auch Russland offenbar keine Konzepte für eine solche Auseinandersetzung.

Erschwerend kommt hinzu, dass sich die russische Doktrin darauf festgelegt hat, ausschließlich die militärische Infrastruktur, nicht aber die Zivilbevölkerung zu attackieren. Angesichts der Kämpfe, die längst in Städten wie Charkov, Odessa und Kiew entbrannt sind, scheint die Wahrung dieses Grundsatzes jedoch unmöglich. Dass Moskau nun die Einkesselung Kiews vorbereitet, deutet indes darauf hin, dass es seine Taktik mittlerweile geändert hat. Was das bedeutet, zeigen ebenfalls die Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges. Sie lehren uns, dass Stadtkämpfe für die Zivilbevölkerung immer mit größtem Schrecken verbunden sind. Insofern ist es eine Ironie der Geschichte, dass mit Stalingrad ausgerechnet eine russische Stadt zum Sinnbild dieser verbrecherischen Art der Kriegführung geworden ist. Das Schicksal Leningrads, das in den 900 Tagen der deutschen Belagerung Millionen Opfer hervorrief, könnte nun auch Kiew ereilen.

Hinzu kommt ein weiterer Faktor: Die Waffenlieferungen westlicher Staaten, die bereits vor Kriegsbeginn begonnen hatten und stetig zunehmen, werden die technologische Überlegenheit der russischen Streitkräfte mittelfristig ausgleichen. Die uneingeschränkte Solidarität des Westens leitet der Ukraine einen schier unerschöpflichen Strom finanzieller und materieller Ressourcen zu. Deswegen steht fest, dass Russland in der Ukraine eine militärische Katastrophe ereilen wird. Längst ist klar, dass die zahlreichen Wehrpflichtigen, die einen großen Teil der russischen Streitkräfte ausmachen, nicht über den Feldzug informiert waren. Im Verhör geben alle von ihnen an, geglaubt zu haben, an einem Manöver teilzunehmen. Dass ihre Kommandeure diese jungen Männer darüber im Unklaren ließen, dass sie einer Invasionsarmee angehören, ist erschüttert. Und es erklärt die Unbedarftheit der russischen Truppen, die die einheimische Bevölkerung auf ihrem Vormarsch vielfach nach dem Weg gefragt haben und dabei immer wieder in blutige Hinterhalte geraten sind.

Eskalation als einzige praktikable Exitstrategie

Im Angesicht der sich abzeichnenden Niederlage hat Moskau zwei Möglichkeiten. Es könnte anerkennen, dass der Krieg gemäß den Planungen des Generalstabs militärisch verloren ist und sämtliche Feindseligkeiten unverzüglich einstellen. Das wäre rational, würde weitere Verluste ausschließen und die bereits heraufziehende humanitäre Katastrophe abwenden. Zugleich wäre es die Voraussetzung dafür, die internationale Ächtung sowie die verhängten Sanktionen wieder loszuwerden. Welche Chancen ein zeitiges Umsteuern haben kann, zeigt wiederum ein Blick auf die Geschichte. Hätte die Wehrmacht im Dezember 1941 die Konsequenzen aus dem Scheitern ihres Blitzkrieges gegen die Sowjetunion gezogen und Friedenverhandlungen mit Moskau begonnen, wären Millionen Menschen am Leben geblieben, hätte der Holocaust niemals stattgefunden, wären die Zerstörung Europas ausgeblieben. Die Welt, in der wir leben, wäre eine andere.

Dass es nicht dazu kam, lag an der Verbohrtheit der deutschen Führung. Obwohl der Krieg gegen die UdSSR auf verschiedenen Ebenen organisiert wurde, war er doch das persönliche Projekt Hitlers gewesen; er hatte auf dessen Überzeugung basiert, Stalins Reich würde von einer jüdischen Clique gelenkt, die Deutschland früher oder später angreifen würde. In dieser Optik erschien Hitler ein Präventivschlag als einzig gangbarer Ausweg. Dass die deutsche Führung damit letztlich nur eine sich selbst erfüllende Prophezeiung verwirklichte, wurde erst im Rückblick klar.

Auch der russische Angriffskrieg auf die Ukraine das Projekt eines einzigen Mannes. Er ist nicht die Utopie der politischen Elite Russlands; er ist kein Komplott der Geheimdienste; und er ist auch nicht das Planspiel des russischen Militärs – er ist einzig und allein die ideologische Obsession Wladimir Putins. Und aus diesem Grund ist auch nur Putin dazu in der Lage, den Krieg zu beenden. Das wird aber nicht passieren. Denn wie der deutsche Reichskanzler ist auch der russische Präsident von einem pathologischen Hass auf seinen Gegner beseelt, den er für die Partei drogenabhängiger Neonazis hält. Hinzu kommt, dass eine radikale Kehrtwende aus seiner Sicht einen Gesichtsverlust bedeuten würde. Die daraus resultierenden Folgen könnten ferner auch das Ende von Putins Herrschaft einläuten. Aus diesem Grund muss er den Krieg unbedingt am Laufen halten und ihn notfalls auch weiter eskalieren. Nicht zufällig hat Putin die Atomstreitkräfte bereits am vierten Kriegstag in Alarmbereitschaft versetzt.

Dass es gegenwärtig zu einer Blockade Kiews kommt, hat einen einzigen Grund. Die russische Führung benötigt dringend Erfolgsmeldungen, die sich im Staatsfernsehen als vermeintliches Ende des Feldzuges präsentieren lassen. Dabei wird man sich auf die Erzählung festlegen, dass sämtlicher weiterer Widerstand Ausdruck von Terrorismus sei und man keine andere Möglichkeit habe, als diesen nun mit allen Mitteln zu bekämpfen. Diese Entkoppelung des Krieges von seiner ursprünglichen Zielstellung, hat man auch in den Tschetschenien-Kriegen erlebt, die 1994 als Feldzug zur Wiederherstellung der konstitutionellen Ordnung begann und viele Jahre später als menschenrechtswidriger Krieg gegen den Terror berühmt wurde.

Ein neues ukrainisches Nationalbewusstsein

Die an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit einer weiteren Eskalation ergibt sich aber auch aus den Folgen, die die russische Intervention in der Ukraine haben muss. Denn wie im Zweiten Weltkrieg wird auch die Aggressionspolitik Moskaus in allen Aspekten das exakte Gegenteil dessen bewirken, was sie ursprünglich intendiert hat. Der russische Präsident ist davon überzeugt, dass Ukrainer eigentlich Russen sind. Ferner glaubt er, diese Auffassung mit Gewalt in politische Realität übersetzen zu können. Dabei übersieht er jedoch, dass der Krieg gegen Kiew das völlig falsche Mittel ist. Die „Entmilitarisierung“ der Ukraine wird nicht zum Fall der Regierung führen, sondern ein konstitutives Merkmal des ukrainischen Nationalbewusstseins schaffen. In zwanzig Jahren wird man in dem Bewusstsein Ukrainer sein, 2022 die Russen vor Kiew zurückgeschlagen zu haben. Die Wirkmächtigkeit dieses Effekts kann ebenfalls anhand der Geschichte des Zweiten Weltkriegs ermessen werden.

Vor dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion vom 22. Juni 1941 hatte deren Gründungsmythos auf der Oktoberrevolution von 1917 basiert. Diese Erzählung war zwar allseits bekannt, konnte bei der überwiegend bäuerlich geprägten Bevölkerung jedoch niemals verfangen. Das lag daran, dass sie auf Begebenheiten rekurrierte, die sich im weit entfernten Petrograd ereignet hatten. Deswegen hatte die Sowjetmacht erhebliche Probleme, jene plebiszitäre Legitimität zu finden, die sie gebraucht hätte, um ihre ambitionierten Pläne zum Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft ohne das Mittel exzessiver Gewalt umzusetzen. Dieses Problem wurde durch den deutschen Angriff endgültig gelöst. Nach 1945 basierte das nationale Selbstverständnis sowjetischer Bürger auf der Erinnerung an den Sieg über Deutschland, der mit 27 Millionen Toten einen historisch beispiellosen Preis gekostet hatte. Die daran anknüpfende Erzählung, wonach alle sowjetischen Bürger Sieger und sämtliche Verbrechen Stalins vergessen waren, ist bis heute in Russland lebendig. In der Ukraine wird etwas Ähnliches entstehen. Putins romantischer Traum von der Einheit von Russen und Ukrainern wird damit für immer in unerreichbare Ferne gerückt sein.

Die Westbindung der Ukraine

Hinzu kommt das Folgende: Aus seiner historisch begründeten Delegitimierung der Ukraine leitet Wladimir Putin den Anspruch ab, das Land dauerhaft in der russischen Einflusssphäre zu halten. Obwohl Moskau in den letzten Tagen mehrfach beteuert hat, die Integrität der Ukraine in Zukunft respektieren zu wollen, lassen die in Putins Rede aufscheinenden Extreme von Hass und Hohn keinen Zweifel daran, dass er die Ukraine am liebsten zu einem Subjekt der Russischen Föderation und ihre Bevölkerung zu Bürgern Russlands machen würde. Diese Ziele hat der russische Angriffskrieg nun unwiederbringlich zunichte gemacht. Obwohl gegenwärtig noch niemand die Zukunft der Ukraine vorhersagen kann, scheint doch festzustehen: Das Land wird sich mittelfristig in ein westliches Bündnis integrieren. Einen Aufnahmeantrag für die EU hat Präsident Selenskij bereits gestellt. Dabei handelt es sich um ein Szenario, das Putin um jeden Preis hatte verhindern wollen und das gleichsam sein persönlicher Albtraum ist.

Die Wiedergeburt von EU und NATO

Schließlich ist klar, dass Moskaus Krieg gegen Kiew zu einem Umdenken in der EU geführt hat. Selbst das ansonsten radikal-pazifistische Deutschland hat am 27. Februar 2022 beschlossen, die Bundeswehr bis Jahresende mit insgesamt 100 Milliarden Euro auszustatten und sie künftig als moderne und schlagkräftige Armee aufzustellen. Diese Zuwendungen gehen weit über den Jahresetat der russischen Armee in Höhe von 65,7 Milliarden US-Dollar hinaus. Die gleiche Entwicklung zeichnet sich in weiteren NATO-Staaten ab. Damit hat Putin ein militärisches Potenzial geschaffen, das man aus russischer Sicht mit Fug und Recht als Bedrohung sehen kann.

Wie die deutsche Führung mit dem Überfall auf Polen vom 1. September 1939 hat auch Putin mit seinem Angriff auf die Ukraine alles auf eine Karte gesetzt. Er hat die Schwäche seiner Gegenüber leichtfertig unterschätzt und seinen gesamten Einsatz verloren. Anstatt einer zutiefst zerstrittenen EU, deren 28 Mitgliedstaaten völlig verschiedene Partikularinteressen verfolgen, hat er dem vielfach infrage gestellten Bündnis die einmalige Gelegenheit gegeben, sich in einer Weise politisch zu konsolidieren, die seit dem Ende des Kalten Krieges niemand für möglich gehalten hätte. In den kommenden Wochen wird sich die EU wie ein Phönix aus der Asche erheben. Und sollte auf europäischer Ebene jene identitätsstiftende Entwicklung eintreten, die ich soeben für die Ukraine prognostizierte habe, könnte Putin den Fortbestand der EU sogar dauerhaft sichergestellt und ihrem Motto „In Vielfalt geeint“ erstmals einen lebendigen Geist eingehaucht haben. All das wird die Position Russlands sowohl im europäischen als auch im globalen Konzert der Mächte nachhaltig schwächen und sämtliche russische Großmachtträume unwiderruflich begraben. 

Der der damit einhergehende Kollaps Russlands, den die bislang verhängten Sanktionen mit mathematischer Gewissheit herbeiführen werden, lässt das Auseinanderbrechen der Russischen Föderation plötzlich möglich erscheinen. Dies gilt umso mehr, als Putin bei seinem historischen Exkurs zur Ukraine ganz offensichtlich übersehen zu haben scheint, dass das russische Staatsgebiet ganz überwiegend aus Territorien besteht, die die Zaren im Laufe vieler Jahrhunderte gewaltsam unterworfen haben. Machten sich nun beispielsweise die Völker des Kaukasus oder die Tataren an der Mittleren Wolga Putins Doktrin zu Eigen – das Recht dazu hat ihnen der russische Präsident ja nun selbst zugesprochen – würde der größte Flächenstaat der Erde genauso zusammenfallen, wie es sich Wladimir Putin für die Ukraine gewünscht hat.

Die Folgen einer solchen Entwicklungen wären katastrophal und könnten den Weltfrieden in einer Weise gefährden, die wir heute erst in diffusen Umrissen am Horizont erkennen können.

Trotz aller Sorge besteht noch Hoffnung. Denn Putin ist nicht Hitler.

DAS KÖNNTE IHNEN GEFALLEN